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Rauchen und Drogen

Die Frage, warum man Drogen konsumieren soll, darf, muss, erwächst meistens nicht beim Konsumenten, sondern beim Nichtkonsumenten. Dieser hält den Konsum für unnötig, schädlich, ungerechtfertigt. Allerdings basiert diese Einstellung lediglich auf Unerfahrenheit mit dem Konsum, auf Unverständnis der Gründe für den Konsum. Der Konsument einer Droge – sei es Nikotin, Alkohol, Marihuana oder auch psychedelische Drogen wie Pilze oder LSD – stellt seinen Konsum nicht in Frage. Er sieht einen Sinn darin, erkennt einen Zweck und weiß, was ihm der Konsum einbringt. Der Nichtkonsument hingegen kennt nur den negativen Anklang der Wirkung oder des Konsums, kann Sinn und Zweck nicht sehen oder nachvollziehen. Außer Frage steht, dass Drogen einen negativen Anklang besitzen. Allein das Wort „Drogen“ wird in der heutigen Gesellschaft mit negativen Werten und Erfahrungen verbunden. „Drogen“ sind meist illegal, der Konsum ist verwerflich, gefährlich, macht abhängig und über Drogen gerät man meistens schnell in ein zugehöriges zwielichtiges Milieu. Trotzdem sehen die meisten Konsumenten ihren Konsum als weniger problematisch an, als vielleicht eigentlich notwendig wäre. Der Raucher beispielsweise raucht und hat dabei Spaß, empfindet Genuss, entspannt sich beim Rauchen, fühlt sich gut. Dass Rauchen abhängig macht und dass eine Zigarette durch die enthaltenen Giftstoffe bis zu 20.000 Mutationen in der DNA hervorruft – die meisten davon jedoch von körpereigenen Reparaturmechanismen ausgeglichen werden, stört den Raucher nicht. Er kann das Rauchen auch nicht rechtfertigen oder sinnvoll erklären. Die einzige Erklärung ist, dass er sich gut dabei fühlt. Die Argumente von Nichtrauchern, Rauchen sei uncool, gefährlich und mache abhängig, verhindern nicht den Nikotinkonsum. In Diskussionen zwischen Rauchern und Nichtrauchern bleibt die Anzahl der Argumente leider auf beiden Seiten recht niedrig. Der Nichtraucher argumentiert mit „Es ist ungesund“, „Es ist uncool“, „Man stinkt“ und „Es ist Quatsch“ oder „Es stört Andere“. Der Raucher antwortet darauf seit 2008 mit einem nicht mehr ganz so dreistem „Na und?“ Denn seit 2008 ist Rauchen in Kneipen nun verboten. Man stört also nur noch diejenigen, die sich mit Rauchern an öffentlichen – noch nicht rauchfreien – Plätzen und in Privaträumen befinden. Das „Stinken“ wird dadurch jedoch zum Problem, denn die Raucher tummeln sich nun an einem Ort und so zieht der Gestank von auf dicht gedrängten Rauchern, bzw. ihren Zigaretten nun komplett in die Kleidung der Raucher. Auf „es ist ungesund“ und „es ist uncool“ oder „es ist Quatsch“ jedoch, bleibt das dreiste „Na und“ widerwillig stehen. Denn der Raucher kennt all die Urteile gegen das Rauchen, all die Schadstoffe, die im Rauch enthalten sind und vor allem die Standart-Anschuldigungen durch Nichtraucher. Er fühlt sich jedoch gut dabei und bereut allenfalls später, nicht früher mit dem Rauchen aufgehört zu haben, wenn er mit Lungenkrebs ein mittlerweile wunderschönes Leben beendet. Allerdings wird er auch niemandem vorwerfen, er sei schuld daran. So ist es bei all den Einschränkungen, die die Raucher mittlerweile hinnehmen müssen eigentlich nur fair, einem Rauchenden das Rauchen nicht mehr vorzuhalten, sich zu erdreisten, den Konsum verstehen zu wollen oder vom Raucher zu verlangen, den Konsum rechtfertigen zu können. Der Raucher raucht, weil er abhängig ist, raucht, weil er oder sein Gehirn es will. Bis man einmal abhängig ist, raucht man eben, weil es Spaß macht. Die Disziplin, das Rauchen nach eigenem Willen einzuschränken, ganz ungeachtet der Abhängigkeit, haben nur wenige Hartgesottene. Jedoch zu behaupten, Rauchen brächte keinen Spaß, habe keinen Sinn oder sei kein Genuss ist schlichtweg falsch. Diese Einstellung hat eben nur der Nichtraucher, weil er weder Spaß, noch Sinn oder Genuss am Rauchen erkennen kann.
13.4.10 21:32
 
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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Paul (15.4.10 17:50)
hey k-e,

erstmal: was bewegt dich zu diesem eintrag, ist dir ein nichtraucher auf die füße getreten?

naja das rauchen ist ein leidiges thema, vor allem seit es kriminalisiert wurde. der geruch einer brennenden zigarette gehört zwar nicht unbedingt zu meinen favoriten, doch das rauchverbot in kneipen stieß bei mir keinesfalls zustimmung. ich glaube, dass dieses gesetz nur der erste schritt war (was ich natürlich nicht hoffe!) - als nächstes kommt der alkohol dran. und wenn es soweit ist, dass ich mich darüber beschwere, dass mir mein bier verboten wird wird man mir nicht vorwerfen können, dass ich damals über die raucher gemeckert habe.

ich selbst rauche nicht weils mir zu teuer ist und weils mir nicht schmeckt - bzw... ich rauche wasserpfeife. shisha rauchen ist auch rauchen, also rauche ich eigentlich doch, oder?

naja was soll man machen, hier wird einem immer ein grund gegeben werden, sich über seine mitmenschen aufzuregen. die frage ist nur ob man auf diesen zug aufspringt oder sich einmal selbst in den spiegel schaut.

gruß, paul


(18.4.10 20:37)
ich hab ja desmal gar nix gesagt^^

aber des tollste am rauchen is, dass sich raucher beim rauchen fühlen wie nichtraucher sich immer fühlen

vor allem isses halt teuer und ungesund, mehr als bleed waafen mach ich ja net :P

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